Stufenprogramm

Störungen und Regelverstöße kommen im Schulalltag immer wieder vor. Bei dem Stufenprogramm handelt es sich um individuelle Erziehungsvereinbarungen in einem gestuften Programm zum demokratischen Umgang mit Störungen im Unterricht sowie mit Regelverstößen aller Art. Das Stufenprogramm verhilft Schülern, Eltern und Lehrern eine Partnerschaft einzugehen, die von gegenseitigem Respekt getragen ist.

Ziele des Stufenprogramms

  • Eigenverantwortlichkeit der Schülerinnen und Schüler
  • Einbindung schwieriger Schülerinnen und Schüler in die Schulgemeinschaft
  • Reduzierung des Konfliktpotenzials
  • Stärkung der Lehrerinnen und Lehrer im Umgang mit Schülerinnen und Schülern in schwierigen Situationen
  • Leichte Handhabung, durch einheitliche Formulare
  • Transparenz
  • Verbesserung des Klassenklimas
  • Stärkung der Kooperation zwischen Eltern und Schule
  • Demokratisierung der Schule

Umsetzung des Programms

Das Stufenprogramm ermöglicht innerhalb der Schule ein einheitliches Vorgehen und Transparenz für Schülerinnen und Schüler und Eltern und Erziehungsberechtigte. Das Stufenprogramm umfasst fünf Stufen. Bei Regelverstößen müssen Schüler/innen Schlüsselfragen beantworten. Bei weiteren Störungen notieren alle in der Klasse unterrichtenden Lehrpersonen die Regelverstöße und Unterrichtsstörungen auf dem Stammblatt zum Stufenprogramm. Erreicht der/die Schüler/in fünf Einträge, beginnt das Stufenprogramm im Regelfall mit Stufe 1.

Tritt bis zum vereinbarten Zeitraum eine Verhaltensänderung ein, ist der Konflikt beigelegt; ist dies nicht der Fall, beginnt die nächste Stufe.

Sonderregelungen treten bei Körperverletzungen und schweren Vergehen in Kraft. Körperverletzungen werden im Stammblatt notiert und sofort den Eltern mitgeteilt. Bei schweren Vergehen entscheidet das Klassenteam mit der Schulleitung die weitere Vorgehensweise.